Nahe der Grenze zu Guatemala gelegen gelegen, lockt Copán Ruinas Reisende mit seinem reichen Maya-Erbe. Sicherlich gehören die Maya-Stätten zu denjenigen Attraktionen, die auf dem Program einer Hondurasreise stehen sollten.
Das spannende Erbe der Maya in Copán
Infos:
- Ruinen von Copán auf GoogleMaps
- Öffnungszeiten: täglich von 8.00 - 17.00 Uhr
- Eintritt: Ruinen 15 US$, Museum 7 US$ (optional), Tunnel 15 US$ (optional)
Das Maya-Reich in Mittelamerika
Die Mayas sind eine indigene Gruppe von Völkern Mittelamerikas. Ihr einstiges Siedlungsgebiet hat sich über die Länder Mexico, Guatemala, Belize, El Salvador sowie den westlichen Zipfel von Honduras erstreckt. Die bekannteste Maya-Stätte in Honduras befindet sich im Ort Copán Ruinas.
Zu ihrer Blütezeit stellten die Mayas eine Hochkultur dar. Die Maya verfügten über mathematische Kenntnisse, hatten bereits einen weit entwickelten Kalender und waren sowohl architektonisch als auch künstlerisch anderen Kulturen weit voraus. Die Maya-Kultur geht bereits auf 2.000 v. Chr. zurück. In Copán siedelten sich die Mayas ca. 400-800 n. Chr. an. Copán gehörte zu den bedeutenden Maya-Städten und hatte zu ihrer Glanzzeit im 8. Jahrhundert ca. 30.000 Einwohner. Um 800 n. Chr. wurde Copán aus bis heute unbekannten Gründen verlassen und verfiel.
Tipp:
Die archeologischen Maya-Stätten in Copán öffnen ihre Pforten um 8 Uhr. Es lohnt sich aus zwei Gründen früh dort zu sein. Du entgehst bei der Besichtigung der Mittagshitze und den Touristen, die meist später eintrudeln.
Die längste Maya-Inschrift der Welt
Das Highlight der Maya-Stätte in Copán ist die Hyroglyphentreppe. Auf 55 Stufen sind 2.200 Hyroglyphenblöcke verteilt. Diese erzählen die Geschichte Copáns. Die Treppe stellt weltweit die längste in Stein gemeißelte Inschrift der Mayas dar. Die Wichtigkeit der Maya-Stadt und der Hyroglyphentreppe wird auch durch deren Abbildung auf dem 1 Lempira Schein deutlich.
Scharlacharas flattern durch den Park
Der Macaw Mountaion Vogelpark wildert immer wieder Scharlacharas im archäologischen Park aus. Da den Papageien hier Nester für die Aufzucht ihrer Jungen angeboten werden, verbleiben viele im Park. Neben den Ruinen sind die königlichen rot-blauen Aras ein weiters Highlight.
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Hellrote Aras als Sonnengott
In den Maya-Ruinen sind diverse Skulpturen von Aras zu finden. Die Mayas glaubten, dass die Macaws den Sonnengott in den wichtigsten Momenten – Sonnenauf- und -untergang – repräsentieren.
Grabkammer im eigenen Haus
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Wunder der Natur
Nicht nur die Maya-Ruinen selbst rufen ein Staunen hervor. Auch die Natur hat hier einige Wunder vollbracht. Die mächtigen Bäume mit ihren imposanten Wurzeln haben mich definitiv staunen lassen.
In der Fotomitte eine Wurzel, die einen Durchmesser von ca. 40 cm hat.
3D-Kunstwerke aus Stein
Last but not least, ist es unglaublich wie die Mays mit einfachsten Mitteln künstlerische Skulpturen erstellt haben. So wurdn beispielsweise sehr hartes Lava-Glas zum schnitzen verwendet. Hiermit waren die Mays sogar in der Lage Skulpturen mit dreidimensionalen Kunstwerken zu kreieren.
Fazit
Die Maya Ruinen von Copán gehören zum UNESCO Weltkulturerbe und dürfen auf der To-do-Liste deiner Honduras-Reise nicht fehlen. Neben spannenden Informationen über die Maya-Kultur, sind auf dem Gelände Scharlacharas zu Hause, so dass ein Besuch auch für Kinder interessant ist.
Beste Reisezeit - Copán, Honduras
In der Zeit von Februar bis April sind die Temperaturen angenehm (17º bis 30º) und es regnet kaum, weshalb sich dieser Zeitraum besonders gut für einen Besuch dieser Gegend eignet. Grundsätzlich ist die Gegend von Copán jedoch ganzjährig zu bereisen, denn auch in der Regenzeit ist eher mit heftigen Schauern als mit Dauerregen zu rechnen.
Aktuelles Wetter im Ort Copán Ruinas, Honduras
Gut zu wissen
| Land/Ort: | Republik Honduras |
| Lage:: | Honduras liegt in Zentralamerika an der breitesten Stelle der Landbrücke zwischen Süd- und Nordamerika. Das Land grenzt im Süden an Nicaragua, im Nordwesten an Guatemala und im Südwesten an El Salvador. Im Süden des Landes liegt ein relativ kleiner Küstenabschnitt am Pazifik. Die karibische Atlantikküste im Norden des Landes ist um ein Vielfaches länger. |
| Größe: | Honduras hat eine Fläche von 112.090 km² |
| Hauptstadt: | Tegucigalpa |
| Bevölkerung: | ca. 10,6 Mio. Einwohner (2023) von den ca. 1 Mio. in der Hauptstadt leben |
| Sprache: | Spanisch |
| Religion: | ca. 88% christlich, überwiegend katholisch (47%) |
| Geld: | Lempira (HNL) (Stand 2025: 1 EUR = 30 HNL) - hohe Inflation - als "Zweitwährung" fungiert der US-Dollar (USD) vor allem in touristischen Gebieten. Kleinere Zahlungen sind jedoch häufig nur in Landeswährung möglich. |
| Visum: | Bis 90 Tage kein Visum erforderlich. Die Einreise ist für Deutsche und Schweizer mit einem noch 6 Monate gültigen Reisepass möglich. |
| Zeit: | MEZ -7 Std. / Sommerzeit -8 Std. |
| Medizinische Hinweise: | Suche in jedem Fall frühzeitig vor deiner Reise einen Tropenarzt auf und prüfe deinen aktuellen Impfschutz. Aktuell wurden uns folgende Empfehlungen (ohne Gewähr) gegeben: Für alle Reisenden: • Tetanus • Diphtherie • Hepatitis A Für Langzeitaufenthalte oder Reisende die besonderen Risiken ausgesetzt sind: • Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten • Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen • Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten • Dengue-Fieber |
| Elektrische Spannung: | 110 V - US-Flachstecker Adapter für Deutsche und Schweizer Stecker erforderlich |