Reisen – „Malta für deine Mittelmeer Bucketlist!“

Reisen – „Malta für deine Mittelmeer Bucketlist!“

Die Vielfalt der natürlichen Tauchplätze auf Malta, Comino und Gozo geht oftmals vergessen. Zu prominent sind die vielen Wracks, über die in den Medien immer wieder berichtet wird. Bei meinem Besuch auf den maltesischen Inseln waren diesmal die von der Natur geschaffenen Tauchplätze im Fokus. Tauchen auf den maltesischen Inseln ist auch ohne versunkenes Alteisen sehr reizvoll.

Schaue dir auch meinen Bericht „Gozo, die kleine sexy Schwester“

Die Reportage ist auch in der UNTERWASSER 02/2019 unter dem Titel „Bleifrei“ erschienen.

Auf geht's nach Malta…

Fast 10 Jahre sind vergangen, seit ich letztmals zum Tauchen auf Malta war. Mit dem Einsteigen in den Flieger der Air Malta steigt die Vorfreude auf die maltesischen Inseln. Ebenso freue ich mich, die Basisleiter Gorden und Valerija wiederzutreffen, die ich bereits aus ihrer Zeit in Jordanien kenne. Nach einem gut zweistündigen Flug habe ich bereits maltesischen Boden unter den Füßen.

Ein älterer Herr mit starkem britischen Akzent erwartet mich bereits für den Transfer zum Labranda Hotel Anzeige an der Nordspitze der Insel. Als ich ins Auto einsteigen möchte, höre ich mit süffisanter Stimme: „Das ist mein Auto, ich fahre!“ In dem Moment fällt es mir wie Schuppen von den Augen, dass auf Malta Linksverkehr herrscht. An der Frontscheibe läuft eine Dash-Cam, die mein Chauffeur wegen des verrückten Fahrstils der Malteser installiert hat. Wir hingegen schleichen in äußerst gemäßigtem Tempo über die Insel. Sicher eine geeignete Geschwindigkeit für eine Sightseeingtour. Jetzt ist es dunkel und ich bin einfach nur noch müde. Nach 45 gemütlichen Autominuten kann ich endlich ins Bett fallen.

Platz und Ruhe in der Tauchbasis

Beim Frühstück am Morgen gleicht das Labranda Riviera Resort & Spa Anzeige eher einem Altersheim als einem Familienhotel. Die Jahreszeit außerhalb der Schulferien wirkt sich natürlich auch auf die Tauchbasis der Extra Divers Malta aus. Hier geht es deutlich ruhiger zu als während der Ferien. Die großzügigen Räumlichkeiten der Tauchbasis befinden sich direkt im Hotelkomplex. Vom reichhaltigen Frühstücksbuffet sind es nur wenige Schritte bis zur Basis. Schon beim ersten Schritt in die Basis fühle ich mich wohl. Alles wirkt hell, freundlich und strukturiert. An den Wänden springen Gordens exzellente Unterwasserfotos ins Auge und fördern die Lust schnellstmöglich abtauchen zu wollen. Auffällig ist auch die familiäre Atmosphäre. Wie ich es von Valerija und Gorden bereits aus Jordanien kenne, schaffen sie es auch hier, alles entspannt und ruhig zu organisieren. So bleibt ausreichend Zeit den geplanten Tauchtag zu besprechen und die Unterwasserkamera sowie das Tauchequipment parat zu machen.

Auf Popeyes den Spuren

Die Ladefläche des Pickups ist bereits mit Tauchflaschen und dem restlichen Equipment gefüllt. Wir machen uns auf den Weg zum nahe gelegenen Tauchplatz „Cirkewwa“. Hier wimmelt es nur so von Tauchern. Trotz eines eigenen Parkplatzes nur für Taucher ist dieser völlig überfüllt. Kein Wunder, denn heute ist einer von vielen Feiertagen auf Malta, an denen sich zu den Tauchtouristen auch die einheimische Tauchgemeinde gesellt.

Gorden winkt gleich ab und disponiert kurzerhand um. Wir fahren zur „Anchor Bay“, wo wir auf Popeyes Spuren wandeln. In dieser kleinen malerischen Bucht liegt das Popeye Village. Der heutige Freizeitpark wurde 1979 als Filmkulisse für „Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag“ aufgebaut. Eine schmale, tief in den Sandstein gegrabene Gasse führt hinab in die Bucht und endet in einem Betonanleger. Hier scheint Popeye seine unbändige Kraft ausgelassen und die Anlegestelle aus Beton mit seinem harten Schlag in Einzelteile zerschmettert zu haben.

Das Wasser in der Anchor Bay schimmert in allen erdenklichen Blau- und Grüntönen. Die Hitze staut sich ein wenig zwischen den Felswänden. Ich kann es kaum erwarten ins kühle Nass zu springen. Endlich im Wasser, läuft es mir sogleich auch recht kühl den Rücken runter. Das Mittelmeer beginnt sich Anfang Juni von Tag zu Tag zu erwärmen. Aktuell schlüpft der ein oder andere schnell fröstelnde Taucher gern noch in einen Trockentauchanzug.

95 Minuten in der Anchor Bay

Von dem eingebrochenen Landungssteg starten wir unseren Tauchgang Richtung offenes Meer über dicht bewachsenes felsiges Terrain hinweg bis zum Eingang einer imposanten Höhle. Im Inneren der Höhle ist es finster. Der riesige Eingang lädt dennoch auch weniger erfahrene Taucher ein. Am Eingangstor scheint eine kleine einsame Mittelmeer-Zylinderrose die Höhle wie die Wächter des heiligen Grals zu bewachen. Plötzlich wird es wirklich stockdunkel. Nur der Lampenstrahl meiner Tauchpartnerin Agnes erhellt punktuell die bizarren Höhlenwände. Wir machen kehrt und sehen uns den Tauchlampen einer Gruppe anderer Taucher gegenüber. Agnes zeigt in Richtung eines dunklen Gangs, in dem sich die Höhle fortzusetzen scheint. Obwohl ich kein ausgesprochener Höhlentauchfan bin, packt mich die Neugier. Ich signalisiere Agnes „OK, let’s go“. Der Gang wird etwas schmaler, und das Wasser wird flacher… urplötzlich befinden wir uns in einem  Hohlraum welcher teilweise mit Luft gefüllt ist. Wir tauchen auf und bewundern die Höhlenkuppel. Ich bin begeistert!

Foto Gorden Klisch - Anchor Bay - Malta

Zurück im „Freien“ tauchen wir zum Namensgeber der Bucht, einem römischen Anker. In der seichten lichtdurchfluteten Bucht wimmelt es nur so von diversen Fischen. Riesige Schwärme von winzigen Glasfischchen, bunte Lippfische, im Sand versteckte Schollen und fliegende Knurrhähne kreuzen unseren Weg zurück zum Ausstieg. Nach 95 Minuten ist die Tauchflasche leer und wir schlottern in unseren Neoprenanzügen. Egal, bei so viel Abwechslung wäre jede Minute früher auftauchen eine verschenkte Minute gewesen.

Mit den Extra Divers Malta unterwegs

"Cirkewwa" - Tauchen unterm Leuchturm

Mit unserem laaaangen Tauchgang haben wir Gordens Tagesplanung ein wenig torpediert. Statt der geplanten drei Tauchgänge reduzieren wir auf zwei. Zudem hat der Wind weiter aufgefrischt und fegt nun mit 22 Knoten über das Meer. Morgen soll es noch mehr blasen. Somit fahren wir zum Hotel zurück, so dass Gorden sicherheitshalber das Boot auswassern und wir uns ganz ohne Zeitdruck auf den zweiten Tauchgang freuen können.

Am Nachmittag starten wir einen zweiten Versuch beim Tauchplatz „Cirkewwa“. Diesmal sind nur wenige Taucher dort. An der Infrastruktur ist der Stellenwert des Tauchtourismus auf Malta deutlich zu erkennen. Nebst dem eigenen Taucherparkplatz sind die möglichen Ein- und Ausstiege extra für Taucher mit Edelstahlgeländern und -treppen versehen. Der Tauchplatz ist mir von meinem letzten Maltabesuch gut in Erinnerung geblieben. Ein sehr einfacher Spot, an dem eine Freundin einst ihren ersten Ausbildungstauchgang absolviert hat. Eine Marienstatue erwartet in ca. 18 m Tiefe in einer kleinen Felspalte die neugierigen Taucher.

Foto Gorden Klisch - Cirkewwa, Marienstatue - Malta
Foto Gorden Klisch - Petersfisch - Malta

Das Briefing mit Agnes verrät mir, dass der Tauchplatz offensichtlich deutlich mehr Potential hat. Wir beginnen unseren Tauchgang unterhalb des alten Cirkewwa Leuchtturms. Über das in der Brandung lautlos hin und her schwingende Seegras gelangen wir an einen kleinen L-förmige Durchgang in einer Steilwand. Am Eingang leuchten rote Schwämme im Schein des Pilotlichts meiner Kamerablitze. Der Blick am Ende des Durchgangs ins Blaue hinein ist, trotz des durch den heftigen Wind getrübten Wassers, faszinierend.

Etwas weiter entlang der Steilwand tauchen wir auf einen riesigen Torbogen zu. Wer behauptet, das Azure Window sei im März 2017 eingestürzt, liegt vielleicht falsch. Es scheint, als ob es lediglich hier versunken ist.

Schon die beiden Tauchgänge heute haben mir gezeigt, dass Maltas Norden deutlich mehr für Taucher zu bieten hat, als nur die vielgepriesenen Wracks. Die Freude, weitere von der Natur geformte Tauchplätze zu erkunden, ist jedenfalls ungebrochen.

Himmelfahrtskommando ins Mittelalter

Der Wind hat am heutigen Tag tatsächlich noch eine Schippe draufgelegt und zudem gedreht. Gordens Plan, mit dem Boot die weniger frequentierten und bekannten Tauchplätze anzufahren, wurde vom Winde verweht. Der Wellengang ist einfach zu heftig, um mit dem Schlauchboot rauszufahren. Als Alternative schlägt Gorden vor die Landtauchplätze Ghar Lapis und El Faroud im Südwesten der Insel zu besuchen. Mit dem Auto erreichen wir Ghar Lapsi in knapp 40 Minuten. Die kleine malerische Bucht gleicht einem natürlich entstandenen Swimmingpool, der sich an einen Felsvorsprung der Dingli Klippen anschmiegt.

Der Name der Gewölbe soll so viel wie „Höhle der Himmelfahrt“ bedeuten. Na dann hoffe ich mal unser Tauchgang wird kein Himmelfahrtskommando. Im Briefing erfahre ich von Gorden, dass es sich um eine flache, schräg abfallende Höhle mit mehreren lichtdurchfluteten Öffnungen handelt und man den Eingang durch ein kleines Loch direkt aus der Bucht erreicht. Diese Kulisse wollen wir für ein Foto eines Tauchers im Sonnenstrahl einer der drei Öffnungen nutzen. Für mein Kameragehäuse wird der Tauchgang jedoch zu einem Himmelfahrtskommando. Zum Glück erkennen wir direkt beim Einstieg, dass das Gehäuse leckt. Macht die Höhle ihrem Namen also doch alle Ehre? Trotz des Schocks lassen wir uns nicht beirren und setzen den Tauchgang nach der kleinen Panne ohne Kamera fort. Die Höhle hält wirklich, was Gorden versprochen hat. Die schräg einfallenden Sonnenstrahlen und die bizarren Steinformationen begeistern mich. Spätestens jetzt bin ich infiziert mit dem Höhlenvirus. Nachdem wir die Höhle verlassen, präsentiert sich eine gänzlich andere Unterwasserwelt. Berge von Seegras türmen sich vor uns auf, wir passieren eine kleine Steilwand, und hier und da begrüßt uns eine Mittelmeermuräne. Zum Schluss des Tauchgangs schweben wir über schneeweißen Sand. Ich halte Ausschau nach Stachelrochen, die Gorden im Briefing erwähnt hat. Heute bleibt uns ein Treffen jedoch verwehrt. Über ein kleines Riff hinweg gelangen wir zurück in den natürlichen Pool und tauchen zwischen den schwimmenden Badegästen auf. Mit kompletter Montur steht uns nun die endlos erscheinende Treppe zum Parkplatz hinauf bevor.

Sightseeing statt Tauchen

Das Missgeschick mit der Unterwasserkamera veranlasst uns, auf den zweiten geplanten Tauchgang zu verzichten. Stattdessen dehnen wir die Rückfahrt nach Mellieha mit ein wenig Sightseeing aus. Malta ist nicht nur unter Wasser ein Erlebnis, auch über Wasser gibt es diverse Naturschönheiten und historische Orte zu bewundern. Einen ersten Stopp machen wir an der Blue Grotto, einem der Top Spots der Insel. Von den Klippen eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf den massiven ca. 30 m hohen Torbogen, welcher den Eingang zur blauen Grotte in imposanter Weise markiert. Im Minutentakt verschlingt die Blaue Grotte Miniaturtouristenboote und spuckt diese im gleichen Takt wieder aus.

Gorden zeigt mir anschließend, wo Tauchgang Nummer zwei hätte stattfinden sollen. Ein sehr geschäftiger Tauchspot. Die vielen Taucher sind überwiegend hier, um das bekannte Wrack der El Faroud zu betauchen. Wir hingegen hatten geplant dieses links liegen zu lassen und die natürlichen Aspekte des Tauchplatzes zu erkunden.

Unser nächstes Ziel ist ein Muss für jeden Maltaurlauber. Die „von Mauern umgebene Stadt“ Mdina, wie sie die Araber einst nannten, liegt auf einem 185 m hohen Ausläufer des Dingli-Plateau. Von hier überragt Mdina die Umgebung und ist mit seinen imposanten Mauern und der mächtigen Kathedrale schon aus der Ferne zu sehen. In der ehemaligen Hauptstadt Maltas geht es beschaulich zu. Autos sind nur für die knapp 400 Einwohner erlaubt. Während wir durch die engen von hohen Mauern gesäumten Gassen schlendern, fühlt es sich ein wenig wie ein Spaziergang durchs Mittelalter an. Mein undichtes Kameragehäuse gleicht sozusagen einem „Himmelfahrtskommando ins Mittelalter“. Mdinas von der Erosion geprägten Sandsteinmauern und die in Stein gemeißelten Gestalten an den Gebäuden könnten als Zeitzeugen der Vergangenheit sicher manch eine spannende Geschichte erzählen.

Mit Vollgas nach Comino

Der erste Blick aus dem Fenster gilt heute Morgen dem Meer. Es sind keine weißen Schaumkronen mehr zu sehen. Der Wind ist tatsächlich schwächer geworden. Die Hoffnung mit dem Boot rausfahren zu können steigt. An der Tauchbasis sind Gorden und Nick bereits dabei, das Schlauchboot einzuwassern. In der Zwischenzeit machen wir Taucher uns parat und bringen das Equipment zum wenige Meter entfernten Bootsanleger. Kurz darauf fliegen wir bereits im Schlauchboot mit 200 PS auf die Insel Comino zu. Wir rasen an diversen Booten vorbei, welche beladen mit Touristen zur berühmten Blauen Lagune auf Comino unterwegs sind.

 

Foto Gorden Klisch - Lantern Point - Comino Island

Wenige Minuten später ankern wir bereits am Lantern Point. Mit einer Rolle rückwärts lassen wir uns ins Wasser fallen. Zu unserer Linken türmt sich alsbald eine massive Steilwand auf. Eine Gelbflossenmakrele schießt im Augenwinkel an mir vorbei. Der Steilwand folgen wir in Begleitung eines großen Fischschwarms bis zur äußeren Spitze.  Am Ende der Felsnase tauchen wir hinunter zum sogenannte Mushroom (Pilz). Mich erinnert der durchlöcherte Fels eher an einen Schweizer Käse als an einen Pilz. Die großen „Käselöcher“, die als „Swim Throughs“ bezeichnet werden, lassen sich wunderbar durchtauchen. Beim Austauchen am Ende des Tauchgangs entdecke ich eine Sepie, der ich mich vorsichtig mit langsamen Flossenschlägen nähere. Schwupps wechselt sie die Farbe und nimmt Reißaus. Wenige Meter entfernt gesellt sie sich zu einer zweiten Sepie. Zusammen scheinen sich die beiden Kopffüßer wohler zu fühlen. Geduldig posieren sie vor der Videokamera und wechseln im Nu ihren Teint.

 

Der Graf von Monte Chrisot oder Zorro?

Zurück an Bord fahren wir wieder zur Basis der Extra Divers. Wir nutzen die Zeit zum Wechseln der Tauchflaschen, etwas zu trinken und bei Bedarf eine Biopause einzulegen. Gut 60 Minuten später sind wir erneut mit Speed auf dem Weg Richtung Comino. Dieses Mal fahren wir auf die östliche Seite der kleinen Insel, wo sich diverse Grotten befinden. Diese sind mitunter sehr groß, so dass Gorden beim Briefing vor Booten warnt, die teilweise in die Grotten hineinfahren. Es ist Vorsicht geboten, sobald Motorengeräusche in der Grotte ertönen. Unter der Wasseroberfläche setzen sich die Grotten fort und fächern sich teils mit weiteren Armen auf. So tauchen wir aus der großen Grotte durch einen Seitenarm wieder heraus. Die nächste Höhle scheint einst ein Unterschlupf von Zorro gewesen zu sein. Der Höhlenausgang hat die Form eines riesigen Zs. Hmm, habe ich etwa beim Briefing nicht richtig aufgepasst? Eigentlich hat dieser Ort durch Alexander Dumas‘ „Der Graf von Monte Christo“ Berühmtheit erlangt. Wer auch immer hier gewesen sein mag, das Lichtspiel in den Grotten ist für jeden Taucher ein „Film“, den man gesehen haben muss. Schade, wieder sind 60 Tauchminuten wie im Flug vergangen. Unter dem Boot verabschiedet mich noch ein Schwarm Brassen, bevor ich über die Leiter wieder an Bord gehe.

 

Foto Gorden Klisch - Lantern Point - St. Maria Caves

Bye bye Malta?

In der Basis angekommen, heißt es leider Packen und Abschied nehmen. Die Tage waren viel zu kurz und es reut mich ein wenig, all die Tauchplätze, die der Norden Maltas noch zu bieten hat, zurücklassen zu müssen. Andererseits freue ich mich jetzt auf Gozo. Mit seinen über 30 Tauchplätzen erwarten mich hier sicher weitere spannende Unterwassererlebnisse, von denen du in meinem nächsten Beitrag erfährst.

Beste Reisezeit für Taucher - Malta & Gozo

Das Klima auf den maltesischen Inseln ist subtropisch mediterran. Die Sommer sind heiß und regenarm. Im Winter ist es angenehm mild aber etwas feuchter.

Die meisten Mittelmeerinseln lassen sich ganzjährig gut bereisen. Dies gilt auch für Malta und Gozo. Die beste Reisezeit mit sommerlichen Temperaturen herrscht von Mai bis Oktober.

Mein Fazit für Taucher

Als Taucher reist du am besten in Monaten Juni bis Oktober nach Malta oder Gozo. In dieser Zeit ist das Mittelmeer gut aufgewärmt und angenehm zum Tauchen. Wer nicht auf die Schulferien angewiesen ist, sollte die sehr heiß und zudem Touristischen Sommermonate meiden und eher auf die Monate September und Oktober ausweichen.

Klimatabelle

Gut zu wissen

Land: Malta
Lage: Südeuropäischer Staat im Mittelmeer zwischen der Insel Sizilien und dem afrikanischen Kontinent gelegen.
Größe: Die maltesischen Inseln liegen im Mittelmeer etwa 95 km südlich von Sizilien, 290 km östlich von Tunesien und 360 km nördlich von Libyen am
östlichen Ende der Straße von Sizilien. Die drei größten Inseln Malta (246 qkm), Gozo (70 qkm) und Comino (3 qkm) sind bewohnt.
Hauptstadt: Valletta
Bevölkerung: ca. 433 Tausend Einwohner (Stand 2015)
Sprache: Maltesisch, Englisch
Religion: Die Mehrheit der maltesischen Bevölkerung (98 %) ist römisch-katholisch. Daneben gibt es nur einige wenige Protestanten, Orthodoxe, Juden und Muslime.
Geld: Seit Anfang 2008 hat auch Malta den Euro eingeführt.
Visum: Die Einreise nach Malta ist mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis möglich.
Tauchgenehmigung: nicht erforderlich
Zeit: mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Medizinische Hinweise: Es sind keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben (ohne Gewähr). Akutelle Informationen vor der Reise einholen.
Elektrische Spannung: 220 V
Information im Web:

www.extradivers-worldwide.com

www.extradivers-worldwide.com – Malta

www.extradivers-worldwide.com – Gozo

www.visitmalta.com

Fotogalerie

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen