Reisen – Heaven Divers – „Kulinarische Genüsse auf dem Roten Meer“

Reisen – Heaven Divers – „Kulinarische Genüsse auf dem Roten Meer“

Tauchsafari für Gourmets! Die Heaven Divers Fleet macht es möglich, Schlemmen auf dem Roten Meer zwischen fantastischen Tauchgängen. Besonders auf einer Tauchsafari ist das Essen von Bedeutung, denn es gibt keine Optionen zu den Malzeiten an Board.

"Gourmets Heaven Fleet" auf dem Roten Meer

Es gibt weder eine neue Flotte auf dem Roten Meer, noch hat sich die alt bewährte Diver’s Heaven Fleet umbenannt. Nichtsdestotrotz wäre Gourmets Heaven Fleet eine durchaus gerechtfertigte Bezeichnung der für die Tauchsafari Flotte von Rudi Lendl.

Die Zeiten in denen Essen zur reinen Nahrungsaufnahme und Montezuma’s Rache zum Pflichtprogramm einer Ägyptenreise zählten, gehören an Bord der Heaven Fleet definitiv der Vergangenheit an.

Rudi Lendl ist nicht nur erfolgreicher Kopf der Heaven Fleet sondern auch Liebhaber des kulinarischen Genusses. Als Freund der feinen Küche macht sich Rudi gelegentlich selbst im Internet auf die Suche nach erlesenen Rezepten, die vor Ort ausprobiert und persönlich getestet werden. Um Ideen für neue Menüpläne für das leibliche Wohl der Taucher zu kreieren, stellt Rudi temporär auch europäische Köche ein.

Von der Qualität der Menüs dürfen sich die Gäste gleich bei der Ankunft überraschen lassen. Zum Abendessen wird Eisbergsalat und frisch gebackenes Mehrkornbrot mit selbstgemachter Kräuterbutter als erster Gang gereicht. Als Hauptgang serviert das Küchenteam ein perfektes Steak medium rear, wie es manch ein Steak-Restaurant nicht auf den Teller zaubert. Hierzu gibt es zart gedünstetes Gemüse nebst einer Folienkartoffel mit einem vorzüglichen Kräuterquark. Eine sündhaft leckere Karamell Creme rundet das außergewöhnliche Willkommensmenü ab.

Taucherin Christiane R. ist der Meinung:
„Das Essen war ja spitzenmäßig! Abwechselungsreich und fürs Auge schön dekoriert.“

Um diese Qualität zu erreichen betreibt Rudi mit seinem Team einen besonderen Aufwand. Fleisch wird ausschließlich von ausgewählten Lieferanten geordert, in eigener Kühlung abgehängt, bis es zart und bekömmlich ist, anschließend eigenständig filetiert und vakuumverpackt an die Schiffskombüsen geliefert.

Doch damit nicht genug. Um das Niveau auf allen Schiffen zu gewährleisten müssen die ägyptischen Küchenteams durch „Rudis Kochschule“. Hier erlernen die Köche zu Saisonbeginn die neuen Menüs, bevor sie die Gäste an Bord damit verwöhnen dürfen. Selbstverständlich lässt es sich Rudi nicht nehmen, sich von der Qualität der Speisen selbst zu überzeugen.

Natürlich kommt auch die ägyptische Küche nicht zu kurz. Am ägyptischen Abend werden dem Gast landesübliche traditionelle Speisen serviert. Hier dürfen zum Beispiel Falafel – frittierte Bällchen aus Bohnen oder Kichererbsen ebenso wenig fehlen wie Om Ali. Letzteres ist eine beliebte ägyptische Süßspeise mit verschiedenen Schichten aus Datteln, Pistazien und Rosinen. In Ägypten erzählt man sich, dass diese Nachspeise von Umm Ali (Alis Mutter) kreiert wurde, um ihren Sieg über eine Nebenbuhlerin zu feiern.

Diver’s Heaven Bistro Hurghada

Ägypten, Südtour - Diver Heaven Bistro Logo

Wer keine Tauchsafari plant, aber dennoch mal den Standardbuffets der Hotels entfliehen möchte, kann dies zumindest in Hurghada tun. Direkt in der City beim Büro der Diver’s Heaven Fleet ist vor zwei Jahren das Diver’s Heaven Bistro eröffnet worden.

Im Bistro werden die gleichen Speisen wie an Bord der Flotte serviert. Zudem gibt es jede Woche zwei bis drei Specials, welche die Speisekarte ergänzen.

Das moderne Interieur lädt zu einem gemütlichen Gaumenfest bei einem guten Glas Wein oder einem herzhaften Weißbier ein. Der Kaminofen am Eingang wirkt in Ägypten zunächst deplaziert, garantiert aber auch in den kühlen Jahreszeiten angenehme Temperaturen zum Schlemmen.

Neben speziellen Arrangements für Gruppen (auf Anfrage) bietet das Bistro auch Paaren ein angenehmes Ambiente für einen genüsslichen Abend zu zweit.

Es wird auch getaucht

Selbstverständlich wird nicht nur geschlemmt sondern auch getaucht. Seit diesem Jahr wird die Heaven Fleet von der Heaven Harmony (siehe Schiffsdetails), einem weiteren First Class Schiff ergänzt.

Diese Woche steht mit der Harmony die Südtour mit den St. John’s Riffen an und um es vorwegzunehmen, die Woche ist wie im Flug vergangen.

Für Taucher Klaus V. haben die Tauchgänge gar Langzeitwirkung:  „Super schön, dass reicht bis zum nächsten Mal.“

Nach der Überprüfung der Anzahl der Taucher sowie deren Reiseunterlagen durch die ägyptischen Behörden legt die Harmony in Ras Ghalib, einem Hafen nur 30 Minuten von Marsa Alam entfernt, ab. Beim Verlassen des schützenden Hafenbeckens, wird die Seetüchtigkeit der Tourteilnehmer gleich auf die Probe gestellt. Der konstante Nordwind sorgt für eine reichlich bewegte See und bei dem einen oder anderen Mitstreiter für ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend.

Am Shaab Marsa Alam angekommen, geht die Tour endlich richtig los und der übliche Tagesrhythmus nimmt seinen Lauf. Ein Mathematiker würde diesen vielleicht ganz einfach mittels einer Funktion mit drei Parametern beschreiben: (Tauchen, Schlemmen, Relaxen)4 Die einzelnen Parameter stehen dabei in einem sehr ausgewogenem Verhältnis. Um 6:30 Uhr wird die Glocke zum Briefing für den Early Morning Dive geläutet. Nach dem Tauchgang werden die morgendlichen Eindrücke der faszinierenden Unterwasserwelt am reich gedeckten Frühstückstisch geteilt. Gut gestärkt gibt es reichlich Zeit auf dem geräumigen Sonnendeck die Seele bis zum nächsten Tauchgang baumeln zu lassen. Diese Prozedur wiederholt sich viermal am Tag, zum Mittagessen, zum Kaffee und last but not least zum Abendessen mit vorherigem Nachttauchgang.

St. Johns vom Winde verweht

Die Südtour führt üblicherweise von Port Ras Ghalib bis an die weit im Süden gelegenen St. John’s Riffe. Der nicht abflauende Wind und die damit verbundene unruhige See erfordern eine Umplanung der Tour, der leider die Highlights Small und Big Habili zum Opfer fallen. Mit seiner siebenjährigen Erfahrung auf Safaris der Heaven Flotte, ist es Tourguide Manuel trotzdem gelungen, ein den Wetterbedingungen angepasstes ausgewogenes Alternativprogramm mit abwechselungsreichen Riffen zu bieten.

So führt die Tour von der noch leblosen Retortenstadt am Port Ghalib nach Abu Dahab zum Checkdive und weiter zum Shaab Marsa Alam. Über Nacht geht es 6 Stunden gen Süden zum Shaab Sataia, wobei alle an Bord reichlich durchgeschüttelt werden und morgens mit kleinen Augen dem ersten Tauchgang entgegensehen.

Der nicht nachlassende Wind stielt die letzten wagen Hoffnungen doch noch Richtung St. Johns aufbrechen zu können. So geht es gemächlich wieder in Richtung Norden über Shaab Maksur und Abu Galauwa. Am vierten Tag wird an den Riffen des Bahar Etnin, bei Gota Wadi Grimal und abends wieder am Shaab Marsa Alam getaucht.

Der vorletzte Tauchtag soll dann aber doch noch mit einem Highlight aufwarten. Auf dem Programm steht ein ganzer Tag am Al Hamra Riff, besser bekannt als Elphinstone. Das tiefe Blau des Meeres und die fantastischen Steilwände des Riffes begeistern alle Mitreisenden. Leider ist der „Haifischgott“ auf dieser Tour nicht auf unserer Seite und der häufig am Elphinstone anzutreffende Longimanus Hochseehai lässt sich nicht blicken. Die Treffen mit einem Schwarm Barrakudas sowie großen Thunfischen bleiben die einzigen Begegnungen mit den Räubern der Meere.

Obwohl Großfische in dieser Woche Mangelware sind, faszinieren Schildkröten bei fast jedem Tauchgang ebenso wie der schwer zu entdeckende Langnasen-Büschelbarsch, die zum Teil riesigen Gorgonien oder Rotfeuerfische auf der nächtlichen Jagd.

Ganz besondere Freude beschert eine kleine Delfinfamilie – Papa, Mama und Baby –, die neugierig die seltsamen Taucher mit den lustigen Bubbels erkundet und Auge in Auge mit Tauchern durch das Wasser gleitet.

Mein Tauchbuddy Susi B. schaut Papa-Delfin tief in die Augen:
„Der Delfin ist zu uns gekommen und hat mir direkt in die Augen geschaut. Ich war so aufgeregt.“

Viel Abwechselung unter Wasser

Die Topographie der Tauchplätze hat von allem etwas zu bieten. Imposante Steilwände wie am Elphinstone oder an Märchenwelten erinnernde Korallengärten a la Abu Galauwa. Hier liegt auch das Wrack eines Segelschiffs, welches 1998 sank und mit mittlerweile sehr schön bewachsen und Heimat für unzählige Glasfische ist.

An den beiden letzten Tagen wird in den Buchten Sharm Shouna und Marsa Mubarak getaucht. Die mit Seegras bewachsenen Buchten gehören zu den bevorzugten Weidegründen der Seekühe, doch leider haben diese wohl einen anderen Gabentisch vorgezogen. Nicht weniger imposant ist jedoch die von Schiffshaltern begleitete elegant durch das Wasser schwebende riesige Suppenschildkröte.

Aber auch ohne die ganz Großen gibt es bei jedem Tauchgang was Interessantes zu entdecken. Die Vielfalt reicht über Muränen, die sich von Putzergarnelen pflegen lassen über Fische die in einem Röhrenschwamm eine Ruhestätte für die Nacht gefunden haben bis hin zu Drachenköpfen die mit den Korallen zu verschmelzen scheinen.

Nichtsdestotrotz bleiben die alternativen Riffe zum Teil ein wenig hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück.

Das sieht auch mein Buddy Susi B. so:
„Leider ist die eigentlich geplante Route ausgefallen und die alternativen Tauchplätze waren nur mittelmäßig.“

An erster Stelle gilt jedoch „safety first“! Die Sicherheit wird an Bord auch sonst groß geschrieben. Angefangen von der Vermeidung von Glasflaschen in den Innenräumen, über die kostenfreien Getränke (Wasser und Fruchtsaft) zum Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts und der Pflicht eine Boje mitzuführen bis hin zu kostenfreien Nitrox-Tauchgängen, welche die Nullzeit insbesondere bei den etwas tieferen Tauchgängen ausdehnen. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit begleiteter Tauchgänge, entweder durch den Tourguide selbst oder einen ägyptischen Divemaster.

Andrea:
„Farid, ein netter ägyptischer Diveguide, der auf die Wünsche der Gäste eingegangen ist.“

Ansonsten wird einfach im Buddy-System getaucht. So fühlen sich die weniger erfahrenen Taucher ebenso wohl wie die sehr erfahrenen Unterwasserliebhaber.

"Service is our success"

Ein Sonderlob hat sich auch die restliche Crew verdient, die dem langjährigen Leitspruch der Heaven Fleet „Service is our success“ alle Ehre machte. Unauffällig, aber bei Bedarf immer zu Stelle. Eine helfende Hand beim Anlegen des Equipments, den auf dem Mutterschiff vergessenen Bleigurt schnell noch mal mit dem Schlauchboot abholen, ein Schluck erfrischenden Saft nach dem Tauchgang oder noch eine Extratour mit dem Zodiac beim Sonnenuntergang, alles eine Selbstverständlichkeit.

Barbara:
„Die Jungs waren sehr lustig, immer zu Scherzen aufgelegt, aber auch sehr zuvorkommend.“

Doch der Service beginnt bei der Heaven Fleet nicht erst an Bord. Schon vor der Reise gibt es umfangreiches Informationsmaterial, angefangen von einer Checkliste für einen entspannten Tauchurlaub bis hin zu allen nötigen Informationen über die Reise.

Bei der Ankunft am Flughafen in Hurghada bzw. Marsa Alam erwartet ein freundlicher Mitarbeiter des Teams die Gäste und versorgt diese gleich mit einem Touristenvisum, welches am Ende der Tour zusammen mit der erforderlichen Tauchgenehmigung abgerechnet wird. Anschließend erfolgt direkt der Transfer zum Port Ghalib, wo die jeweiligen deutschsprachigen Tourguides die Ankömmlinge freundlich in Empfang nehmen.

Stammgäste genießen die Qualität an Board

Aufgrund der hohen Standards auf allen fünf Schiffen der Flotte, der langjährigen Erfahrung, gut organisierter Abläufe sowie dem attraktiven Tourenprogramm mit den Topriffen des Roten Meeres, darf sich die Heaven Fleet einer Vielzahl an Stammgästen erfreuen. Während die Stammgäste aus gutem Grunde Wiederholungstäter sind, dürfen sich neue Gäste vorab auf Tauchen, Schlemmen und Relaxen der Extraklasse freuen.

Die "Heaven Harmony" - Stammgäste genießen die Qualität an Board

Das erst im Sommer 2007 zur Heaven Fleet hinzugestoßene Schiff bietet den bereits von den anderen Schiffen gewohnten Komfort. Alle Bereiche (Kabinen, Lounge, Sonnendecks und Taucherplattform) auf dem Schiff, überzeugen durch ein großzügiges Platzangebot. Allein der Bereich zum Anlegen des Equipments ist ein wenig knapp bemessen. Bei der maximalen Belegung mit 22 Tauchern ist eine Einteilung in Gruppen und entsprechend diszipliniertes Verhalten für einen reibungslosen Ablauf der Tauchgänge nötig. Bei nur 12 Tauchern an Bord sind die Dimensionen jedoch annähernd luxuriös.

Aufgrund der hohen Standards auf allen fünf Schiffen der Flotte, der langjährigen Erfahrung, gut organisierter Abläufe sowie dem attraktiven Tourenprogramm mit den Topriffen des Roten Meeres, darf sich die Heaven Fleet einer Vielzahl an Stammgästen erfreuen. Während die Stammgäste aus gutem Grunde Wiederholungstäter sind, dürfen sich neue Gäste vorab auf Tauchen, Schlemmen und Relaxen der Extraklasse freuen.

Hinweis: Die Tauchsafari wurden von den Heaven Divers unterstützt. Alle Eindrücke sind wie immer die unseren, darauf kannst du zählen!

Gut zu wissen

Land: Ägypten – Rotes Meer Safari / Südtour
Lage: Staat im nordöstlichen Afrika.
Größe: Mit einer Fläche von 1.001.449 qkm ist Ägypten ca. dreimal so groß wie Deutschland.
Hauptstadt: Kairo
Bevölkerung: ca. 80 Mio. Einwohner
Sprache: Arabisch
Religion: In Ägypten stellenMuslime mit 85 % die Mehrheit dar, 15 % sind christlichen Glaubens.
Geld: Ägyptische Pfund (EGP)
Visum: Mindestens 6 Monate gültiger Reisepass für Besuche bis zu 30 Tagen. Das Visum ist bei der Einreise für 15 $US erhältlich.
Tauchgenehmigung: 45 $US
Zeit: MEZ + 1Stunde
Medizinische Hinweise: Hepatitis A (ansteckend) wird dringend empfohlen.Hepatitis B ist zwar nicht zwingend, aber in Kombination mit Hepatitis A nur wenig teurer.Diphtherie, Tetanus und Polio sollten vorhanden sein.
Elektrische Spannung: 220 V
Information im Web: www.diversheaven.com

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